Am Freitag den 14.7.2017 fand zum wiederholten Male das Turnier der Riegeler Vereine auf dem Gelände des RSC statt.

Mit von der Partie waren wir, das Team vom LBZ St. Anton. Mit den neuen eigenen Trikots die von Fairways/ SC Freiburg gesponsert wurden fanden wir nach einer gewissen „Aufwärmphase“ ins Spiel und konnten den 2. Platz belegen! Herr Jablonski kam zur Siegerehrung und die verschiedenen Plätze wurden großzügig prämiert!

Im darauf folgenden „lauen Sommerabend“ ergab sich die Möglichkeit Kontakt zu den anderen Vereinen zu knüpfen und im Team den Tag und die Woche mit einem kühlen Getränk abzuschließen. Wir freuen uns auf eine weitere Teilnahme und eine rege Unterstützung seitens der Mitarbeiterschaft des LBZ im nächsten Turnier!

Für die diesjährigen Teilnehmer und zugereisten Fans ein herzliches Dankeschön!

Drei, vier Jungs stehen abends stundenlang in der Küche:
sie bereiten leckere Speisen aus der Heimat vor, die es nach Sonnenuntergang  geben wird.
Alle Mitbewohner und Betreuer, egal welchen Glaubens, haben teil  an diesem ganz besonderen Monat. Beinahe zeremoniell wird die süße Suppe mit der Kelle gekühlt und bildet den Beginn des Fastenbrechens. Das gemeinsame Mahl wird fröhlich und auch feierlich in großer Runde genossen.
Seit Sonnenaufgang haben die Jungs weder gegessen, noch getrunken. Es ist ein besonders heißer Monat – während wir das Gefühl des Verdurstens haben, jede Bewegung bei dem Wetter zu viel finden… stehen wir staunend vor der  Kraft, die sie aufbringen, das Fasten bis Sonnenuntergang durchzuhalten. Sie gehen morgens selbstverständlich in die Schule, halten nachmittags die Lernzeit ein, erledigen ihre häuslichen Pflichten, manchmal machen sie sogar Sport .
Nachts schlafen  sie kaum, dafür wird gegessen, gebetet, etwas gedöst- und die Küche leise wieder aufgeräumt…
Schleicht man nachts an dem größeren der Schlafzimmer vorbei, kann man ein ganz leises Murmeln hören und eine spirituelle Stimmung spüren – gemeinsam betet die Gruppe, den jüngsten Bewohner im Arm, quasi in den Schlaf singend.
Wir sind dankbar, dass wir das miterleben dürfen, dankbar für das ganz neue Bild, dass wir vom Ramadan in der AWG-Clearing kennenlernen dürfen.

Nachdem sich das Team von Haus Elim im ersten Betriebsjahr noch eine Schonzeit gegönnt hatte, sollte in den diesjährigen Pfingstferien unsere allererste Freizeit stattfinden. Da wir neben zwei deutschen Jugendlichen auch Jugendliche aus den verschiedensten Ecken der Welt mit auf die Freizeit nahmen, lautete unsere Prämisse: Urlaub in Deutschland! Hierzulande gibt es bekanntlich auch viele schöne Gegenden zu entdecken. Unser Ziel war die Landeshauptstadt Stuttgart. Am Pfingstmontagmorgen starteten zwei Erwachsene und acht Jugendliche in zwei Autos. In Stuttgart angekommen, behaupteten mehrere Jungs: „Hier sieht es aus wie in der Türkei!“ Aha?!
Wer von euch war schon mal in der Türkei und in Stuttgart? Passt dieser Vergleich?
Beim Erreichen unserer Bleibe machten unsere Jugendlichen große Augen. Sie freuten sich sehr über unser „Hotel“, welches die internationale Jugendherberge am Berghang von Stuttgart war. Von dort aus konnten wir einen herrlichen Panorama-Blick über die Stadt genießen. Nachdem die Zimmer bezogen waren, machten wir unseren ersten Spaziergang, wobei die Gruppe aus dem kleinen Sasbach am Kaiserstuhl, den Großstadtflair erfahren konnte.

Am Tag darauf besuchten wir, wie wahrscheinlich sehr viele Stuggi-Touristen, das Mercedes-Museum. Dort wurden fleißig Fotos und Selfies mit den Oldtimern und den neuen Autos geschossen. Der Mittwoch war kein Feiertag und wurde daher für einen ausgedehnten Einkaufsbummel auf der Königsstraße genutzt. Einige Jungen präsentierten am Abend mit Freude was sie beim Shoppen ergattert haben. Bei hochsommerlichen Temperaturen ging es am Donnerstag in den Wilhelma Zoo. Unsere UmF waren erstaunt, da sie viele Tiere noch nicht kannten. Den letzten gemeinsamen Abend spielten wir ein paar Runden Billard und ließen die paar Tage Revue passieren. Alles in allem hatten wir glückliche und erholte Jugendliche und ebenfalls glückliche Erwachsene: somit war unsere allererste Freizeit eine sehr schöne Erfahrung für alle!

Nur noch 12 Tage und dann ist es wieder soweit: Start unseres Sommerfestes 2017.
Highlights dieses Jahr am Samstag: John Amann & The Legends feat. The Ponnys
Am Sonntag: Frühschoppenkonzert mit dem Musikverein Kiechlinsbergen, große Spielstraße, kulinarischer Basar, Kinderschmiken und eine Mega Tombula!
Zu gewinnen gibt es in diesem Jahr wieder tolle Preise im Gesamtwert von rund 2000€. Mitmachen lohnt sich ;)
Wir freuen uns jetzt schon auf auf alle Besucher.
Für das leibliche Wohl ist an beiden Tagen gesorgt!
Euer St. Anton Team

Man nehme folgende Zutaten:

eine tolle Waldhütte bei Durbach + Feuer im Kachelofen + Holz spalten + Wasser aus der Quelle + Karten spielen + ein langer Abend mit Risiko + Nachtwanderung + in der Hängematte die Seele baumeln lassen + leckere Käsespätzle im Brandeck-Lindle + Barfuss im Bach + Ausflug zum Waldspielplatz + 2 Nächte im Zelt + gut gelaunte Jugendliche der Wohngruppe Juventus + ebensfalls gut gelaunte Erwachsene der Wohngruppe Juventus + Sonnenschein

Das Ergebnis  = drei tolle Tage auf der Elferhütte

Ein schöner Bericht der Wochenzeitung "Der Sonntag" zu dem Grundschulgartenprojekt unserer Einrichtung

Mit gemischten Gefühlen haben wir uns auf den Weg gemacht um einmal einen etwas anderen Ausflug zu machen. Der Begriff Ausflug will auch so gar nicht passen wenn man sich auf den Weg in die benachbarten Vogesen macht um das Konzentrationslager Struthof zu besichtigen.
Dort angekommen haben wir uns im Dokumentationsmuseum zunächst einen Überblick über den geschichtlichen Ablauf der unterschiedlichen Lager in Europa zur Zeit des 3. Reiches machen können. Still und leise machte sich über uns eine gemischte und bedrückende Stimmung breit. Wie können Menschen anderen Menschen so etwas antun?
Danach sind wir dann ins eigentliche Lager gegangen, was sich anfühlte wie ein Schritt in die Vergangenheit. Wir konnten kaum verstehen und begreifen, was zur damaligen Zeit an diesem Ort alles Schreckliche passiert ist. Hierzu reicht das Vorstellungsvermögen kaum aus. Abschließend haben wir dann noch den Friedhof der Opfer und das Mahnmal besucht, bevor wir, jeder mit seinen Gedanken beschäftigt wieder nach Riegel zurück gefahren sind.

die Jugendlichen der Wohngruppe Juventus

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